Kreiselternrat 2015-2017

Am 2. Dezember wurde im Kreishaus des Landkreises ein neuer Kreiselternratsvorsitz gewählt. Dreizehn von 28 wahlberechtigten Mitglieder des Kreiselternrates waren anwesend und bestätigten den alten Vorstand in seinem Amt.

Vorstand des Kreiselternrates 2015-2017. M. Häde, J. Herrmann, M. Bleeker-Ostermann, M. Kretz (v.l.)
Vorstand des Kreiselternrates 2015-2017. M. Häde, J. Herrmann, M. Bleeker-Ostermann, M. Kretz (v.l.)
Jan Herrmann (NIGE) ist wieder Vorsitzender des Kreiselternrates, Marc Häde (Schule an der Lessingstraße) sein Stellvertreter. Beisitzer sind Monja Bleeker-Ostermann (Christian Wilhelm Schneider Schule) und Matthias Kretz (David-Fabricius-Ganztagsschule Westerholt). Die Posten eines Beisitzers/ einer Beisitzerin und des Schriftführers/ einer Schriftführerin konnten (noch) nicht besetzt werden.
Nach der Wahl wurden Themen für die Arbeit des Kreiselternrates besprochen. Dabei wurde deutlich, dass auch die nicht gewählten Mitglieder des Kreiselternrates in ihren Funktionen im Schulelternrat ihrer Schulen sehr aktiv sind. Das lässt auf eine rege Arbeit im Kreiselternrat schließen.

Schulentwicklungsplan
Den Kreiselternrat erwartet eine schwere Aufgabe bei der Positionierung zum Schulentwicklungsplan des Landkreises. Die Firma Biregio hat erste Erkenntnisse ermittelt und zusammengestellt und der Kreiselternrat muss sich damit beschäftigen. Gerade auch weil Biregio in die Schlagzeilen geraten war, sollten die Eltern hier genau hinsehen. Außerdem ist zu prüfen, inwieweit neue Mitbürger die erwarteten Folgen des demographischen Wandels abdämpfen könnten.

Erschwerte Bedingungen für die Inklusion im Landkreis Wittmund
Die Personalausstattung der Förderschulen ist nach wie vor nicht rosig, so dass der Auftrag zur inklusiven Bildung an Regelschulen nur unter erschwerten Bedingungen umgesetzt werden kann. Die Förderschullehrer und viele Lehrkräfte an den Regelschulen gehen mit großem Einsatz an diese Aufgabe. Leider werden dem Kreiselternrat aber immer auch wieder Einzelfälle mitgeteilt, wo Lehrer überfordert scheinen und unglücklich zu Lasten der Kinder agieren. Der Kreiselternrat wird betroffene Eltern beraten und sich landespolitisch für eine mindestens hundertprozentige Unterrichtsversorgung an den Förderschulen einsetzen.

Eltern gestalten mit
Da in der Elternarbeit an Schulen natürlicherweise eine hohe Fluktuation herrscht, gibt es immer wieder neue Elternvertreter, die noch unsicher über ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten sind. Diese Internetseite soll diese Informationen bieten. Fragen in Einzelfällen werden telefonisch oder per Email geklärt. Demnächst können auch Elternfortbildungen in Sachen „Elternvertretung an Schulen“ an den Schulen angeboten werden. Wer gerne einen Link zur Website des Kreiselternrates setzen möchte, aber nicht weiß wie, kann gerne Hilfestellung bekommen.

Schülerbeförderung
Leider reicht es nicht, dass unsere Kinder gegenüber der Stadtbevölkerung schon dadurch im Nachteil sind, dass sie lange Zeit bei der An- und Abreise zur Schule verbringen müssen. Zusätzlich kommt es immer mal wieder zu Problemen bei der Schülerbeförderung. Dem Kreiselternrat werden von Zeit zu Zeit überfüllte Busse, ungünstige Verbindungen oder abgewiesene Schüler gemeldet. Wird die eine Strecke verbessert, führt das manchesmal zu einer Verschlechterung auf einer anderen Strecke. In der Regel lassen sich aber Probleme durch Gespräche mit den Busunternehmen und dem Landkreis beseitigen oder vermindern. Bitte melden Sie Vorfälle, damit wir helfen können, dass die Schüler in unserem Landkreis sicher, möglichst schnell und ohne Komplikationen zur Schule und zurück gelangen können.

Weitere Aufgaben
Weitere Aufgaben sind die Unterrichtsversorgung in Regelschulen, die Verabschiedung einer neuen Geschäftsordnung, der Zustand der Schultoiletten, der Umgang mit Smartphones in unseren Schulen oder die Qualität von Schulbüchern. Außerdem wird der Kreiselternrat die Eltern des Landkreises bei Bildungsveranstaltungen oder Gesprächen mit Politikern oder Bildungsverantwortlichen vertreten.

E-Mail-Rundbrief
Besonders aktive Elternvertreter erhalten einen Email-Rundbrief, der Nachrichten des Landeselternrates, des Kultusministeriums, der Bildungsverbände, der Parteien und des Kreiselternrates enthält. Gerne nehmen wir interessierte Elternvertreter an Schulen in diesen Verteiler auf. Bitte melden Sie sich bei uns.

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