Finanzielle Hilfe für Familien im Landkreis Wittmund

Auch Kinder aus finanziell schwächeren Familien sollen „Dabei sein“

Gerade jetzt zu Beginn des Kalenderjahres sehen viele Familien mancherlei Probleme auf sich zukommen: Die Kosten für Klassenfahrten, für Vereinsbeiträge, den Musikunterricht der Kinder und ggf. die Nachhilfe belasten das monatliche Budget zusätzlich. Und so manch eine Familie stellt sich die Frage: Können wir uns unter diesen Umständen die Klassenfahrt für unsere Tochter oder unseren Sohn überhaupt noch leisten?

Zwei Finanztöpfe für Familien
Doch es gibt noch zwei Finanztöpfe, den man anzapfen kann, darauf weist die Kreisverwaltung hin: Alle Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, haben zusätzlich noch die Möglichkeit, für diese Aufwendungen Zuschüsse aus dem so genannten Bildungs- und Teilhabe-Paket zu beantragen.
Und auch Gelder einer privaten Stiftung helfen im Landkreis mit, Nachteile auszugleichen. Bisher gingen nämlich Familien, die nicht im Leistungsbezug stehen, aber mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, in der Regel leer aus. Genau hier setzt das Projekt „Dabei sein“ an.
Bereits seit August 2015 fördert der Landkreis Wittmund mit Mitteln der privaten Stiftung Marienheim Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. Zuwendungen gibt es für Klassenfahrten, bei der Bezahlung der Kosten der Schülerbeförderung für die Oberstufenschüler, für eine angemessene Lernförderung und für eine Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben im Kreisgebiet (unter anderem sind dies Vereinsbeiträge oder Beiträge für den Musikschulunterricht).

Weitere Informationen beim Landkreis Wittmund
Alle Informationen zu dem Projekt „Dabei sein“ gibt es auf der aktuellen Internetseite des Landkreises Wittmund unter dem Stichwort „Dabei sein“. Dort können auch das auszufüllende Antragsformular und ein Einkommensrechner heruntergeladen werden.
Telefonische Auskünfte zu den Fördermöglichkeiten erteilen auch gerne die zuständigen Mitarbeiterinnen des Sozial- und Jugendamtes am Dohuser Weg, Frau Gabriele Lührs (04462/861304) und Frau Nicole Meiners (04462/861326). Beide sind während der üblichen Bürozeiten erreichbar.

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