Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Schulpolitik in Niedersachsen

Der Wittmunder Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen lädt ein zur Diskussionsveranstaltung “Gesamtschule, Ganztagsschule, Inklusion – wie geht es weiter mit der Schulpolitik?
Dabei ist Ina Korter, MdL, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion und Vorsitzende des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtages.

Ort: Hotel Residenz am Schlosspark, Saal “Graf-Edzard”, Am Markt, 26409 Wittmund
Zeit: 13. August 2013, 18:00 Uhr

Landkreis informiert Eltern über zukünftigen Unterricht an der KGS Wittmund

Nachdem ein Feuer am 5. Juli große Teile der Alexander-von-Humboldt-Schule (KGS Wittmund) vernichtet hat, bietet der Landkreis Wittmund nun Informationen für die Eltern.

Ab sofort ist ein Infotelefon unter den Telefonnummern 04462/86-3210 und 04462/86-3200 erreichbar. Hier stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung für die Fragen der Eltern zur Verfügung.

Die Frage, die viele Eltern bewegt, „Wie geht es nach den Sommerferien an der Alexander-von-Humboldt-Schule weiter?“ kann nach ersten Gesprächen von Schulleitung und Landkreis teilweise beantwortet werden: Mobile Klassenräume werden auf dem Sportplatz am Gebäude 2 (ehemaliges OS-Gebäude) aufgestellt. Hier entsteht in den nächsten Wochen ein Schulgebäude in Mobilbauweise. Es wurde Kontakt zu zahlreichen Fachfirmen aufgenommen, um zum Schuljahresbeginn den Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.

Der Landkreis Wittmund bedankt sich bei allen Helfern in dieser Krisensituation, bei der Feuerwehr, der Polizei, dem DRK, der Stadt Wittmund und den vielen anderen Kräften, die am Schadenstag vor Ort waren. Aber auch die signalisierte Unterstützung der Nachbarlandkreise, von Firmen und Organisationen ist hervorzuheben. „Wir erfahren in dieser schwierigen Situation eine große Solidarität“, so Erster Kreisrat Hinrichs.

Unterstützung des Kultusministeriums
Auch das Kultusministerium hat Hilfe zugesagt. Der Kultusstaatssekretär Peter Bräth, der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt während ihres Urlaubs vertritt, hat am 8. Juli entschieden, die stark beschädigte Kooperative Gesamtschule im ostfriesischen Wittmund vorerst mit drei Maßnahmen zu unterstützen:

  1. Das Niedersächsische Kultusministerium stellt der Schule zum kommenden Schuljahr 100 Anrechungsstunden zusätzlich zur Verfügung. „Damit wollen wir die absehbare besondere Belastung der Schulleitung und der Lehrkräfte für die anfallende zusätzliche Organisation des Schulbetriebs abfedern. Das kann durch Abordnungen, Versetzungen oder Neueinstellungen geschehen, um das Kollegium vor Ort zu verstärken“, so Kultusstaatsekretär Bräth.
  2. Vom Brand zerstörte Lernmittel wird das Land ersetzen, sollten diese nicht versichert gewesen sein. Bräth: „Das kann durch eine Ausfallbürgschaft erfolgen. Wir wollen so verhindern, dass Eltern möglicherweise doppelt für die Schulbücher ihrer Kinder zahlen müssen.“
  3. Das Land prüft, ob sich eine Zusammenarbeit mit anderen Schulen im Landkreis organisieren lässt. Hierbei geht es vor allem um die gemeinsame Nutzung von Fachräumen für den naturwissenschaftlichen Unterricht.

„Die Landesregierung hilft pragmatisch und unbürokratisch. In welcher Form weitere Unterstützung notwendig ist und wie diese ausfallen kann, müssen die Bestandsaufnahmen vor Ort ergeben. Das Kultusministerium lässt sich von der Landesschulbehörde über das Ausmaß des Schadens und über die Hilfsabsichten des Schuträgers berichten“, erläuterte Bräth.
(Mit Material aus einer Presse-Information des Landkreises Wittmund und einer Presseerklärung des Kultusministeriums)

Mit dem Bus zur Schule – Eine echte Herausforderung?

Zeichen_224_Haltestelle_150Leider werden immer wieder Probleme bei der Schülerbeförderung an den Kreiselternrat gemeldet. Busse fahren mal zu früh, mal zu spät.  Verzweifelte Fahrer müssen sich – man mag sich an Geschichten von japanischen U-Bahnen erinnert fühlen – beim Kinderstopfen betätigen, um die Türen schließen zu können. Und manches Mal wird sogar ein Kind mit Schultasche und Turnbeutel an der Bushaltestelle stehen gelassen, weil es die Fahrkarte zu Hause vergessen hat.

Das sind zum Glück nur Einzelfälle. Im Landkreis Wittmund fahren täglich Dutzende Busse unsere Kinder zur Schule. Trotzdem wollen wir dafür Sorge tragen, dass sich die Schülerbeförderung stets weiter verbessert.

Haben Sie Fragen zur Schülerbeförderung? Wir haben viele Informationen zur Schülerbeförderung im Landkreis Wittmund zusammengetragen, damit Sie diese nachlesen können. Haben Sie selbst ein Problem bei der Schülerbeförderung erlebt? Egal ob großes oder kleines Problem, wir nennen Ihnen die Kontaktmöglichkeiten bei Landkreis und Busunternehmen und bitten Sie um eine Meldung an den Kreiselternrat.

Niedersachsens Elternräte und Politik im Gespräch

Jährliche Tagung in Loccum des Landeselternrates mit den Vorsitzenden der Kreis- und Stadtelternräte

Schilderbaum mit Wegweiser nach Loccum
Auf dem Weg nach Loccum zur Tagung der Elternräte

Am 24. und 25. Mai 2013 trafen sich die Vorsitzenden der Kreis- und Stadtelternräte Niedersachsens mit den Mitgliedern des Landeselternrates Niedersachsen, um sich zu Themen rund um Schule auszutauschen. Zu Beginn der Sitzung erfolgte ein Dialog mit der neuen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zur aktuellen Schulpolitik. Die Ministerin erläuterte zunächst die fünf Schwerpunkte ihrer Agenda und diskutierte im Anschluss mit den Eltern. Zu den Themen gehörten Inklusion, Ausbau des Ganztags, Schulentwicklung, Eigenverantwortliche Schule und Schulinspektion genauso wie die Unterrichtsversorgung, G8/G9, Sprachförderung oder Noten.
Danach standen die schulpolitischen Sprecher der im Landtag vertretenen Parteien mit den Eltern im Diskurs. Nach kurzen Eingangsstatements zu den Fragen Zwei-Säulen-Modell in Niedersachsen, Sitzenbleiben und optimale Zügigkeit von Schulen entspann sich auch hier ein konstruktiver Austausch.
Bearbeitung von Schulkonflikten
Am zweiten Tag der gemeinsamen Sitzung arbeiteten die Elternvertreter in Workshops zu verschiedenen Fragestellungen. Dabei ergaben sich im Bereich Konfliktmanagement klare Notwendigkeiten seitens der Eltern. Die Eltern fordern konkret die Schaffung einer Stelle beim Kultusministerium, die Eltern, Schüler und Lehrer in Konfliktsituationen des Schulalltags bis zur konkreten Lösung begleitet. Hier sehen die Eltern seit vielen Jahren Handlungsbedarf.
Qualitätsentwicklung an Schulen
Ebenfalls im Fokus stand die Qualitätsentwicklung der Schule, zu der neben guten und professionellen Schulleitungen und Lehrkräften aus Sicht der Eltern eine verpflichtende Fortbildung gehört. Hierfür ist aber eine ausreichende Unterstützung und Planung von Kultusministerium, NLQ und Niedersächsischer Landesschulbehörde Voraussetzung.
Demographischer Wandel und die Veränderung der Schullandschaft
Ein weiterer Schwerpunkt war die Schulentwicklungsplanung, bei der aus Sicht der Eltern die Besonderheiten der Regionen in den Blick zu nehmen sind. Eltern werden trotz klarer schulgesetzlicher Regelungen oft zu wenig in diesen Prozess eingebunden und fordern hier nachdrücklich ihre Einbeziehung.
Diskussion
Die Eltern diskutierten zu Lernentwicklungsberichten und Zensuren, die je nach Schulstufe unterschiedlich eingeschätzt werden, und wünschen sich im Rahmen der Elternmitwirkung ein Schulungsangebot vor Ort, was landeseinheitlich geplant werden sollte.

Dies ist eine Pressemitteilung des Landeselternrates.

23. April – Vortrag: “Mit 5 habe ich meine Phantasie an Nintendo verkauft.”

Der Detmolder Medienpädagoge Wilfried Brüning ist zu Gast in der Schule Altes Amt Friedeburg und hält ab 19 Uhr in der Aula den Vortrag “Mit 5 habe ich meine Phantasie an Nintendo verkauft.” „Übermäßiger Bildschirmkonsum und Computerspiele verändern das Gehirn eines Kindes in fataler Weise“, sagt Brüning, „sie verursachen massive Lernschwierigkeiten.“

Restkarten sind beim Kindergarten Etzel sowie an der Abendkasse für vier Euro erhältlich.

Weitere Information bieten z.B. folgende Internetadressen: