Kostenfreies Angebot: Elternabend zur Mediennutzung

Eltern stehen vor vielen Fragen in der Erziehung ihrer Kinder. Auch wenn es um die Beschäftigung mit den Medien ihrer Sprösslinge geht, stehen Fragen im Raum, die es zu beantworten gilt:

  • Online rund um die Uhr?! Warum ist es für viele Mädchen und Jungen so wichtig, WhatsApp, facebook und Co zu nutzen?
  • Cyber-Mobbing, Sexting und Pornografie… welchen möglichen Gefährdungen begegnen Jungen und Mädchen in der digitalen Welt?
  • Die Faszination von Computerspielen, was fesselt wen und warum?
  • Sind Handys schon für die Jüngsten sinnvoll? Welche Apps sind empfehlenswert?
  • Welche Fernsehsendungen kann ich meinem Kind unbedenklich anbieten?
  • Wie viel Fernsehen ist sinnvoll, wo sind die Grenzen und was macht Kindern Angst?

Auf medienpädagogischen Elternveranstaltungen können diese Fragen mit anderen interessierten Eltern diskutiert werden.

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Ferienjobs – nur mit Vertrag! Worauf Schülerinnen und Schüler achten sollten

Hurra, bald sind Sommerferien! Viele Schülerinnen und Schüler machen in dieser Zeit Ferienjobs. Eis verkaufen, Würstchen braten, hundert Euro mehr verdienen. Klar, wer will nicht sein Taschengeld aufbessern. Und nebenbei gibt´s ja auch Einblicke ins Arbeitsleben – kann nützlich sein für die spätere Berufswahl.
Aber es gibt Regeln, die gelten. Wer dagegen verstößt, kann mit heftigen Geldbußen rechnen. Die DGB-Jugend hat Tipps parat:

Ferienjobs gibt es in vielen Branchen, mit verschiedensten Aufgaben. Aber nicht alles darf auch von Schülern gemacht werden. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, sagt DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller.

Kinderarbeit ist verboten
Grundsätzlich ist Kinderarbeit bis einschließlich dem 14. Lebensjahr verboten. Nur wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder über 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Es müssen aber leichte Tätigkeiten sein – zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge.

Arbeitsregeln für Jugendliche
Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Und für die gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen. „Aber auch hier sind einige Regeln zu beachten“, so Haggenmiller: „Wer schulpflichtig ist, darf nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Denn Schulferien sind in erster Linie zur Erholung da.“

Wichtig: Schwere körperliche oder gefährliche Arbeit ist für Jugendliche tabu. Schwere Gegenstände tragen, mit Chemikalien hantieren oder tempoabhängig arbeiten (Akkordarbeit) – all das ist verboten.

Arbeitszeiten
Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden je Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gibt es für SchülerInnen, die bereits 16 Jahre alt sind. Sie dürfen z. B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, aber nicht an Wochenenden (ausgenommen z.B. Sportveranstaltungen).

Ruhepausen
Auch die Ruhepausen von unter 18-Jährigen sind im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt. Schüler, die viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeiten, haben Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

Versicherung
Versichert sind Schüler während ihres Ferienjobs bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers. Der Versicherungsschutz beginnt am ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause.

Mindestlohn
Mit dem neuen Mindestlohngesetz haben auch Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,50 Euro je Stunde. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 52 Stunden im Monat gearbeitet werden.

Für unter 18-Jährige gilt das Mindestlohngesetz nicht. Doch auch sie sollten den Lohn im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird, empfiehlt Florian Haggenmiller: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar braucht man keine Beiträge zur Sozialversicherung zu zahlen, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von knapp 900 Euro brutto liegt. Die Steuern werden normalerweise im nächsten Jahr erstattet.“ Dafür braucht der Arbeitgeber die elektronische Lohnsteuerkarte.

Vertrag ist Pflicht
„Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem schriftlichen Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Und der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln“, rät Haggenmiller.

Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten? Dann sollten Schüler zusammen mit ihren Eltern was dagegen tun. „Verstöße gegen Arbeitsschutzgesetze darf man nicht hinnehmen. Bitte wendet Euch unbedingt an die Aufsichtsbehörden“, rät Haggenmiller. In der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz.

Weitere Informationen zum Ferienjob gibt es bei der DGB Jugend. Dort sind auch Informationen zum Jugendarbeitsschutzgesetz zu finden.
Weitere Informationen zur Lohnsteuerkarte gibt es bei Elster.
Dies ist eine Presseinformation des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Redezeit Mobbing

Nachdem ein 19-Jähriger aus Weener in Ostfriesland durch sein Facebook Video ein Zeichen gegen Mobbing gesetzt hat, ist das Thema Mobbing wieder Thema der Medien. Bei NDR Info gab es eine Redezeit zum Thema Mobbing. Die Moderatorin Verena Gonsch diskutierte mit Hörern und den Fachleuten Kathrin Gomolzig, Dr. med. Maike Pellarin, Dennis Bangert.

Sie können den Beitrag bei NDR Info nachhören oder als MP3 Datei herunterladen.

Die Diskussion ist teilweise etwas ausufernd, aber es sind doch einige nützliche Hinweise in den 55 Minuten Redezeit enthalten.

Im Landkreis Wittmund gibt es für Mobbingprobleme mehrere Ansprechpartner. Neben zuständigen Menschen in der Schule (Klassenlehrer, Beratungslehrer, Schulleitung), bieten auch der Präventionsrat Harlingerland oder das Jugendamt des Landkreises kompetente Beratung und Hilfe.

Andrea Buskotte, Helge Kraus und Tanja Opitz stellen in Ihrem Text „Was hilft gegen Cyber-Mobbing?“ Methoden für die Präventionsarbeit zu Verfügung.

Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen bietet auf Ihrer Themenseite CYBER-MOBBING: MEDIENKOMPETENZ TRIFFT GEWALTPRÄVENTION Fortbildungen zum Thema und eine Eltern-Broschüre zum Bestellen an.

Wie viel Smartphone hält die Schule aus?

Smartphones gehören zum Alltag unserer Kinder. Aber wie wirken Smartphones in der Schule? Welche Auswirkungen haben Smartphones auf das Lernen?
Am 5. Februar fand eine interessante Radiosendung im SWR 2 Forum statt, die sich noch nachhören lässt. Dr. Alexander Markowetz, Dr. Andreas Richterich und Thomas Schnell diskutierten 45 Minuten lang mit Moderator Gregor Papsch über die Auswirkungen von Smartphones zu Hause und in der Schule. Im Gesprächsverlauf werden Empfehlungen für den Umgang mit Smartphones an Schulen und zu Hause gegeben.

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Berufsorientierungsmesse parentum: 24.01. in Wittmund

parentum Wittmund – Berufsorientierung für die ganze Familie
Premiere für Eltern+Schülertag mit 14 Unternehmen und Institutionen in Ostfriesland

Premiere für eine Berufsorientierungsmesse der etwas anderen Art: Am Samstag, 24. Januar findet mit der parentum Wittmund in den dortigen Berufsbildenden Schulen der erste Eltern+Schülertag in Ostfriesland statt. 14 regionale und überregionale Unternehmen, Hochschulen und Beratungsinstitutionen informieren von 10.00 bis 14.00 Uhr zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

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Der Familienwegweiser

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt auf der Internetseite familien-wegweiser.de hilfreiche Informationen für Familien. Eine Aufstellung der staatlichen Leistungen zeigt Familien, welche Unterstützung möglich ist und wie diese beantragt wird. Zahlreiche Formulare sind dort zum Herunterladen hinterlegt. Im Kompass Erziehung werden hilfreiche Tipps zur Erziehung von Adoption bis Zähneputzen gegeben.