Landeselternrat: Beste Bildung für alle Schüler in Niedersachsen

Landeselternrat fordert bildungspolitische Akteure zum Miteinander auf

„Den Bildungsauftrag der Schule unterstützen und engagiert an seiner Weiterentwicklung mitzuwirken, dieser Herausforderung wird sich auch 2014 der Landeselternrat in Niedersachsen weiter stellen“, betonte heute die Vorsitzende des Landeselternrates, Sabine Hohagen. „Für uns steht gerechte und beste Bildung für die Schüler aller Schulformen ebenso im Fokus wie die systematische Weiterentwicklung von Schulqualität. Dabei erwarten wir, dass die politischen Akteure aller Parteien endlich ihre gegenseitigen Schuldzuweisungen einstellen. Schule als motivierender Lern- und Lebensort kann nur gemeinsam gelingen und deshalb werden wir uns weiter für einen bildungspolitischen Konsens in Niedersachsen einsetzen, egal wie mühselig das auch sein mag“.

Viele Themen werden den Landeselternrat in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen, dabei ist es essentiell, alle Schulformen im Blick zu haben. Die öffentliche Debatte wird derzeit besonders von der Arbeitszeitordnung der Lehrer an Gymnasien und der Frage, wie soll die Schulzeit am Gymnasium aussehen bestimmt, zweifellos wichtige Fragen; dabei dürfen aber die Bereiche Ganztagsschule, Inklusion, demographischer Wandel, Unterrichtsversorgung und viele andere nicht vergessen werden.

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Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Schulpolitik in Niedersachsen

Der Wittmunder Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen lädt ein zur Diskussionsveranstaltung “Gesamtschule, Ganztagsschule, Inklusion – wie geht es weiter mit der Schulpolitik?
Dabei ist Ina Korter, MdL, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion und Vorsitzende des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtages.

Ort: Hotel Residenz am Schlosspark, Saal “Graf-Edzard”, Am Markt, 26409 Wittmund
Zeit: 13. August 2013, 18:00 Uhr

Inklusion und Kerncurricula: Stellungnahmen des Landeselternrates

Liebe Eltern,

der Landeselternrat hat in seiner Plenarsitzung am Freitag einige Beschlüsse gefasst, die Sie auf der Webseite des LER finden:

Den untergesetzlichen Regelungen zur Inklusion, die der Landeselternrat zunächst abgelehnt hatte, wurde nach einer zweiten Beratung mit Vertretern des Kultusministeriums zugestimmt (bitte den Text bis zu Ende scrollen).

Curricula (Fachlehrplänen) für das Fach Französisch/Realschule, die Fächer Deutsch/Naturwissenschaften Gymnasium sowie diversen Curricula für die Oberschule hat der Landeselternrat mit Anmerkungen zugestimmt:

Ebenfalls für die BBS wurde den Rahmenrichtlinien für die berufsbezogenen Lernbereiche in der berufsqualifizierenden
Berufsfachschule mit der Fachrichtung „Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz zugestimmt.

Last Minute: Podiumsdiskussion zur Inklusion in Wittmund am 6.11.

Leider erst heute aus dem Harlinger erfahren:
Die Frauen-Union Wittmund lädt für heute Abend zu einer Podiumsdiskussion ein. Der Abend steht unter der Fragestellung: „lnklusion – wie sieht die Zukunft unserer Kinder aus – echte Chance oder Gleichmacherei?“
Die Veranstaltung findet heute ab 19 Uhr in der Stadthalle Wittmund statt. Der hiesige CDU-Landtagskandidat Dirk Gronewold wird gemeinsam mit Dr. Erdmute Krohs, Kinderschutzbund Wittmund, Ute Ennen, Dornumer Mutter eines behinderten Kindes, sowie Birgit Müller-Prinz, früher Förderschule Wittmund, diskutieren. Die Leitung der Podiumsdiskussion übernimmt Matthias Regner, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe in Wittmund.
Das Publikum kann sich an diesem Abend in die Diskussion einbringen.

Inklusion nicht nur in einer Schule

Stadt Wittmund sucht nach einer dezentralen Lösung. Lehrer und Eltern sollen in die Planungen von Beginn an einbezogen werden.
In Niedersachsen wird die inklusive Schule zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt. Kinder mit und ohne Behinderungen ollen gemeinsam unterrichtet werden. Den Kommunen bleibt eine Übergangsfrist bis 2018. Die Stadt Wittmund hat die Weichen gestellt. Sie will möglichst weit vor Ablauf der Frist starten. Entgegen erster Pläne soll es keine Schwerpunktschule geben, sondern eine dezentrale Lösung.
Lesen Sie weiter beim Anzeiger für Harlingerland

„Inklusion“ Thema im Schulausschuss der Stadt Wittmund

Am Donnerstag, dem 27. September, tagt ab 18 Uhr der Schulausschuss im Sitzungssaal des Wittmunder Rathauses. Hauptthema dieser Sitzung ist das Thema Inklusion. Dazu sind Herr Krömer von der Landesschulbehörde und Herr Busch, Schulleiter der Schule an der Lessingstraße Wittmund, als Referenten eingeladen. Die Sitzung ist öffentlich. Interessierte Eltern können vorbeischauen und sich die Ausführungen anhören.
Die weitere Tagesordnung und später auch Dokumente zu den Tagesordnungspunkten finden Sie im Bürgerinformationssystem der Stadt Wittmund.

Die Landesregierung bietet Informationen zur Einführung der inklusiven Schule auf einer Website. Die Landesschulbehörde berichtet unter anderem zu Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte. Umfangreiche Ressourcen zur Inklusion finden Sie auf dem Niedersächsischen Bildungsserver NiBiS.
Die Gewerksachaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert die Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen. Weitere Stellungnahmen des Wittmunder GEW Ortsverbandes zur Inklusion erhalten Sie auf dessen Homepage.