Nachrichten für Eltern

Hier finden Sie Nachrichten aus der Redaktion des Kreiselternrates Wittmund. Das sind Meldungen, die für Eltern von allgemeinem Interesse sind, aber auch spezielle Nachrichten, die für den Landkreis Wittmund von Bedeutung sind.

Ein herrlicher Vorlese- und Sportvormittag in Friedeburg

Nach Freude und Frust ganzer Mannschaften geht’s dann weiter mit dem Eiskunstlauf, bei dem natürlich Pinguine als Juroren die Noten vergeben. Ole Könnecke bei der Lesung am 27. Oktober in Friedeburg.

Die Mediothek Friedeburg hatte in Kooperation mit Susannes Buchhandlung zu einem Vorlesevormittag mit dem Kinderbuchautoren Ole Könnecke eingeladen. Könnecke, in Göttingen geboren, in Schweden aufgewachsen und nun in Hamburg lebend, hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Texte und Illustrationen erhalten. Bekannt sind seine Anton-Bücher oder seine Kooperation mit Rafik Schami „Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm“.

44. Kinder- und Jugendbuchmesse lädt ein zur Expedition ins Tierreich

Oldenburg. Unter dem Motto „KIBUM – total tierisch!“ laden die Stadt Oldenburg und die Universität Oldenburg zur 44. Kinder- und Jugendbuchmesse ein. Die KIBUM findet in diesem Jahr  vom 3. bis zum 13. November statt und stellt Tiere – als häufige Protagonisten der Kinderliteratur – in den Mittelpunkt: Sie tummeln sich im Bilderbuch für die Allerkleinsten, bevölkern das Kinderbuch und begeistern als Animal-Fantasy auch ältere Kinder und Jugendliche.

AKTIONSTAGE – Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten

Unter dem Motto „Elterntaxi stehenlassen!“ legen zehntausende Kinder ihren Schul- und Kitaweg vom 17. bis 28. September zu Fuß, mit Roller und Fahrrad zurück.

Am Montag starten die bundesweiten Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“. Unter dem Motto „Elterntaxi stehenlassen!“ legen dabei knapp 60.000 Kinder aus mehr als 2.000 Schulklassen und Kindergärten in ganz Deutschland ihren Weg zur Schule oder Kita zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zurück. Aufgerufen zu den Aktionstagen vom 17. bis 28. September haben das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD.

Rechtschreibung in der Grundschule: Die Fibel ist besser

Der „Fibelunterricht“ führt bei Grundschülern zu deutlich besseren Rechtschreibleistungen als mit den Methoden „Lesen durch Schreiben“ oder „Rechtschreibwerkstatt“. Das haben Psychologen um Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier von der Universität Bonn in einer groß angelegten Studie herausgefunden. Der „systematische Fibelansatz“ führt schrittweise und unter Anleitung einzelne Buchstaben und Wörter ein. Die Ergebnisse werden am 17. September auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt am Main vorgetragen.

Seit etlichen Jahren machen sich viele Eltern Sorgen, weil ihre Kinder auch im dritten und vierten Schuljahr kaum die Regeln der Rechtschreibung beherrschen. „Sie fragen, ob dies auch mit der eingesetzten freien Lehrmethode zusammenhängen könnte, nach der die Kinder nur nach ihrem Gehöreindruck schreiben sollen“, berichtet Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier von der Abteilung Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Universität Bonn. Zusammen mit Mitarbeiter Tobias Kuhl hat die Wissenschaftlerin mit einem größeren Team die Rechtschreibleistungen von mehr als 3.000 Grundschulkindern aus Nordrhein-Westfalen systematisch untersucht.

Digitalisierungsprogramm der Landesregierung für Schulen: Kopflos und teuer

Die HAZ verkündet vorab einen Masterplan Digitalisierung für Niedersachsen, den Wirtschaftsminister Althusmann nächsten Dienstag in Gänze präsentieren möchte. Auch für die Schulen enthält der Masterplan Gewichtiges. Im Raum steht, dass Eltern für ihre Kinder verpflichtend Laptops anschaffen müssen. Es ist zu befürchten, dass wenig fundierte Konzepte zur digitalen Bildung vorschnell eingeführt teuer für Kommunen und Eltern werden. Ein Mehrwert für Schülerinnen und Schüler ist dabei nicht in Sicht. Unsere Kinder sollen richtig auf die digitalen Herausforderungen vorbereitet werden. Dazu brauchen wir als erstes ausreichende und gut ausgebildete Lehrkräfte. Bestätigen sich diese Planungen müssen Eltern sich dagegen wehren.

Hinweis: Diese Thematik wurde (noch) nicht im Kreiselternrat diskutiert. Dieser Text stellt also keine Äußerung des Kreiselternrates dar. Vielmehr handelt es sich um einen persönlichen Debattenbeitrag von Jan Herrmann. Anmerkungen sind willkommen.

Was ist da nur los im Land? Immer wieder ruft einer „Digitalisierung“ und rundherum gehen die Laola-Wellen durch die Orte. Nun soll es einen „Masterplan Digitalisierung“ für das Land Niedersachsen geben, in dem die Schulen ihr digitales Fett wegbekommen. Es geht um eine verpflichtende Anschaffung von digitalen Endgeräten auf Kosten der Eltern in den weiterführenden Schulen weiß die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Der Wirtschaftsminister Althusmann (sic!) stellt diesen Plan nächste Woche vor. Die Tech-Branche schwingt die Sektgläser. Der Landeselternrat empört sich zurecht wegen der Kosten, die auf die Eltern zukommen.

Jedes Kind muss lesen lernen! – Hamburger Erklärung

Die zunehmend schlechter werdenden Leseleistungen deutscher Schüler hat eine Gruppe prominenter Menschen dazu bewogen, bei Change.org eine Petition zu starten, die mehr Engagement für die Leseförderung einfordert.
Aus dem Petitionsaufruf:
Seit dem vergangenen Dezember wissen wir: Knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland kann nicht so lesen, dass der Text dabei auch verstanden wird (18,9%, Internationale IGLU-Studie 2016). Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit seit 2001 von Platz 5 auf Platz 21 aller beteiligten Länder abgerutscht und liegt unter dem EU- wie dem OECD-Durchschnitt.

Eltern machen mit

Der Kreiselternrat Wittmund ruft Eltern zur aktiven Mitwirkung an Schulen auf

Seit wenigen Tagen ist wieder Betrieb in unseren Schulen und in Kürze stehen für viele Eltern die Wahlen zur Elternvertretung an. „Obwohl es für viele Eltern nicht einfach ist, sich in ihrem angefüllten Alltag ehrenamtlich für gute Schulen zu engagieren, zahlt sich der Einsatz doch aus“, meint Jan Herrmann, Vorsitzender des Kreiselternrates Wittmund.

Elternvertretung bewegt

Das Niedersächsische Schulgesetz sieht die Eltern als Teil der Schule und gibt ihnen daher besondere Rechte für die Mitwirkung am Ziel „Gute Schule“. Eltern können sich in vielfältiger Weise einbringen.