Digitalisierungsprogramm der Landesregierung für Schulen: Kopflos und teuer

Die HAZ verkündet vorab einen Masterplan Digitalisierung für Niedersachsen, den Wirtschaftsminister Althusmann nächsten Dienstag in Gänze präsentieren möchte. Auch für die Schulen enthält der Masterplan Gewichtiges. Im Raum steht, dass Eltern für ihre Kinder verpflichtend Laptops anschaffen müssen. Es ist zu befürchten, dass wenig fundierte Konzepte zur digitalen Bildung vorschnell eingeführt teuer für Kommunen und Eltern werden. Ein Mehrwert für Schülerinnen und Schüler ist dabei nicht in Sicht. Unsere Kinder sollen richtig auf die digitalen Herausforderungen vorbereitet werden. Dazu brauchen wir als erstes ausreichende und gut ausgebildete Lehrkräfte. Bestätigen sich diese Planungen müssen Eltern sich dagegen wehren.

Hinweis: Diese Thematik wurde (noch) nicht im Kreiselternrat diskutiert. Dieser Text stellt also keine Äußerung des Kreiselternrates dar. Vielmehr handelt es sich um einen persönlichen Debattenbeitrag von Jan Herrmann. Anmerkungen sind willkommen.

Was ist da nur los im Land? Immer wieder ruft einer „Digitalisierung“ und rundherum gehen die Laola-Wellen durch die Orte. Nun soll es einen „Masterplan Digitalisierung“ für das Land Niedersachsen geben, in dem die Schulen ihr digitales Fett wegbekommen. Es geht um eine verpflichtende Anschaffung von digitalen Endgeräten auf Kosten der Eltern in den weiterführenden Schulen weiß die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Der Wirtschaftsminister Althusmann (sic!) stellt diesen Plan nächste Woche vor. Die Tech-Branche schwingt die Sektgläser. Der Landeselternrat empört sich zurecht wegen der Kosten, die auf die Eltern zukommen. Lesen fortsetzen

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Jedes Kind muss lesen lernen! – Hamburger Erklärung

Die zunehmend schlechter werdenden Leseleistungen deutscher Schüler hat eine Gruppe prominenter Menschen dazu bewogen, bei Change.org eine Petition zu starten, die mehr Engagement für die Leseförderung einfordert.
Aus dem Petitionsaufruf:
Seit dem vergangenen Dezember wissen wir: Knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland kann nicht so lesen, dass der Text dabei auch verstanden wird (18,9%, Internationale IGLU-Studie 2016). Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit seit 2001 von Platz 5 auf Platz 21 aller beteiligten Länder abgerutscht und liegt unter dem EU- wie dem OECD-Durchschnitt.
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Eltern machen mit

Der Kreiselternrat Wittmund ruft Eltern zur aktiven Mitwirkung an Schulen auf

Seit wenigen Tagen ist wieder Betrieb in unseren Schulen und in Kürze stehen für viele Eltern die Wahlen zur Elternvertretung an. „Obwohl es für viele Eltern nicht einfach ist, sich in ihrem angefüllten Alltag ehrenamtlich für gute Schulen zu engagieren, zahlt sich der Einsatz doch aus“, meint Jan Herrmann, Vorsitzender des Kreiselternrates Wittmund.

Elternvertretung bewegt

Das Niedersächsische Schulgesetz sieht die Eltern als Teil der Schule und gibt ihnen daher besondere Rechte für die Mitwirkung am Ziel „Gute Schule“. Eltern können sich in vielfältiger Weise einbringen.
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Sorgen mit dem Zeugnis? Schulpsychologen helfen

Für Fragen, Nöte, Ängste rund um das Zeugnis stellt die Landesschulbehörde am Mittwoch, 27. Juni, in der Zeit von 8 bis 17 Uhr wieder Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus der Schulpsychologie zur Verfügung.

Unter Tel. 04261 / 8406-30 oder via E- Mail können Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere Ratsuchende ihre Fragen oder ihren Kummer loswerden.

Eine Beratungsalternative stellt die bundesweite „Nummer gegen Kummer“ dar:

  • Kinder- und Jugendtelefon: Montag bis Sonnabend, 14-20 Uhr: 11 61 11 (kostenlos)
  • Elterntelefon: Montag bis Freitag, 9-11 Uhr, Dienstag und Donnerstag, 17-19 Uhr: (0800) 111 05 50 (kostenlos)

 

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Aufruf zur Nutzung des niedersächsischen Fehlstundenportals

Resolution des Landeselternrates Niedersachsen und der Kreis-, Stadt- und Regionselternräte zum Fehlstundenportal vom 02.06.2018

Die weiterhin verbesserungsbedürftige Unterrichtsversorgung an allen Schulen in Niedersachsen veranlasste die Mitglieder der Eltern-Tagung, alle Schüler und Schülerinnen sowie Eltern und Lehrer aufzurufen, das niedersächsische Fehlstundenportal (https://www.fehlstunden-nds.de) intensiv zu nutzen.

Seit Jahren bemängelt der Landeselternrat die Art der Feststellung der Unterrichtsversorgung an einem Stichtag zu Beginn des Schuljahres. Das Fehlstundenportal bietet allen an Schule Beteiligten eine Möglichkeit, tatsächlich ausgefallenen Unterricht fortlaufend selbst zu erfassen. So kann auf grobe Fehlentwicklungen in der Unterrichtsversorgung aufmerksam gemacht werden.

Die Erfassung erfolgt anonym und rückschlussfrei. Das Ziel ist es, Missstände aufzuzeigen, die niedersachsenweit an unterschiedlichsten Schulformen und –fächern existieren.
Übereinstimmend bitten die Teilnehmenden alle Eltern in Niedersachsen, um rege Nutzung des Fehlstundenportals. Zur Bedienung und Funktionsweise der Eingabe von Daten bietet die Seite eine umfangreiche Erklärung.

Der Landeselternrat Niedersachen hatte am 01./02.06.2018 zu einer gemeinsamen Sitzung mit den Vertretern der Kreiselternräte, der Stadtelternräte der kreisfreien Städte sowie des Regionselternrates Hannover in die Evangelische Akademie nach Loccum eingeladen. Neben der Unterrichtsversorgung wurden viele andere Themen der Elternmitwirkung an Schulen behandelt.

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„Zahngesunde Schultüten“ Verlosungsaktion

Es ist wieder so weit. Die vielen Erstklässler in Niedersachsen sehen im August ihrem ersten Schultag mit Spannung entgegen. Für die Eltern und Großeltern stellt sich dann die Frage, was sie den Kleinen in die Schultüte füllen können.
Die Zahnärztekammer Niedersachsen hat vor vielen Jahren die Aktion „Zahngesunde Schultüte“ ins Leben gerufen, um Alternativen zur üblichen Zuckertüte aufzuzeigen. Denn auf die ersten bleibenden Zähne der fünf- bis siebenjährigen Abc-Schützen muss besonders geachtet werden. Lesen fortsetzen

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