Café Kinderwagen ab 1. August in Wittmund

Neues offenes Angebot für junge Eltern – Fester Termin einmal pro Woche: Das „Café Kinderwagen“ startet am 1. August in Wittmund durch

Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund eröffnet zum 1. August 2017 das „Café Kinderwagen“ als neues, offenes Angebot in Wittmund. Alle werdenden Eltern sowie alle Eltern mit Kindern im Alter bis zu einem Jahr sind dort herzlich willkommen. Für die wichtigen Themen wie Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Ernährung, Gesundheit und Erziehung stehen Ihnen dann sowohl eine Hebamme und auch eine Erzieherin mit Rat und Tat zur Seite.

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„Wie funktioniert Schule in Niedersachsen?“ Neues mehrsprachiges Informationsmaterial zu Elternrechten, Schule im Alltag und Übergang zum Sekundarbereich

Im Zusammenhang mit den gestiegenen Flüchtlingszahlen gibt es ein vermehrtes Interesse an leicht verständlichen Informationsmaterialien über das niedersächsische Schulwesen in verschiedenen Sprachen. Das Niedersächsische Kultusministerium hat darauf schnell reagiert und verschiedene Materialien entwickelt, die aktuell zum neuen Schuljahr 2016/2017 ergänzt werden. So wird die erfolgreiche Reihe „Mein Kind kommt in die Schule“ – ein niedrigschwelliges mehrsprachiges Informationsangebot für Eltern vor allem in der Grundschule – fortgesetzt. Das Material gibt Hinweise und Orientierung zu Fragen wie: „Wie funktioniert die niedersächsische Schule, wie findet unser Kind dort seinen Platz und was ist unsere Rolle als Eltern?“. Nach dem zehnseitigen Flyer „Mein Schulalltag“ folgt nun der zweite Flyer in dieser Reihe „Die Eltern als Partner der Schule“.

Eltern als Partner der Schule
„Eltern sind die wichtigsten Partner der Schule auf dem Bildungsweg eines Kindes“, sagt Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. „Dazu gehört die unterstützende Begleitung des Schultags vom Packen der Schultasche über die Pausenverpflegung bis hin zum regelmäßigen Informationsaustausch mit den Lehrkräften über die Lernentwicklung eines Kindes. Wir freuen uns außerdem über engagierte Eltern zum Beispiel in den verschiedenen Schulgremien.“ Neben der deutschen Version wird bis zu den Herbstferien auch eine arabische, türkische sowie eine englische Version erhältlich sein. Der erste Flyer der Reihe ist bislang sehr stark nachgefragt worden: Es wurden bereits mehr als 83.000 Exemplare in Niedersachsen bestellt bzw. verschickt. Außerdem sind dazu ein Plakat und ein Erklärvideo auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums verfügbar.

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Radio-Tipp: Von Helikopter-Eltern und ihren Kindern

Bitte landen!
Von Helikopter-Eltern und ihren Kindern
Von Peter Podjavorsek

Es scheint, als sei es früher einfacher gewesen ein Kind zu sein. Man tobte stundenlang im Freien, erkundete Wälder und brachliegendes Bauland oder raste mit klapprigen Fahrrädern ohne Schutzhelm den Berg hinab. Blutende Knie wurden mit etwas Spucke behandelt. Und die Eltern sah man manchmal tagelang nur bei den Mahlzeiten. Heute sind Eltern oft allgegenwärtig. Sie organisieren minutiös die schulische Karriere und Freizeit des Nachwuchses. Sie fahren die Kinder zum Yoga, Reiten oder Mathekurs nach japanischer Kumon-Methode. Sie versuchen das soziale Umfeld der Sprößlinge zu gestalten und verschlingen Erziehungsratgeber und sind Experten in Sachen Ernährung und frühkindlicher Bildung. Helicopter Parents nennen Experten solche Eltern – weil sie wie Hubschrauber immer über den Köpfen ihres Nachwuchses kreisen. Woher kommen die Sorgen und der Ehrgeiz heutiger Eltern? Wie viel Förderung und Fürsorge sind wichtig und sinnvoll? Wann wird es zu viel des Guten?

Am 3. September von 19.30 bis 20 Uhr im Deutschlandradio Kultur