Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können

BZgA gibt Empfehlungen anlässlich des Safer Internet Day 2017

Anlässlich des Safer Internet Day am 07. Februar 2017 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen hin.

Studie „Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen. 

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Niedersachsens Eltern sehen Schulqualität gefährdet

Die bildungspolitischen Themen Lehrer- und Unterrichtsversorgung an Niedersachsens Schulen stehen immer wieder aktuell im Fokus, so auch als Arbeitstitel anlässlich des gemeinsamen Austausches der Mitglieder des Landeselternrates Niedersachsen mit den Vertretern der Kreis- und Stadtelternräte am vergangenen Wochenende.

Änderungen bei der Schulinspektion
Zu Beginn informierte der Vorstand des Landeselternrates über wichtige Entwicklungen in der Bildungspolitik. Gesprächsbedarf gab es zum aktuellen Vorstoß der Kultusministerin, die Schulinspektion zu einem „Feedback-System“ zu verändern. Diese Ausrichtung der Schulinspektion bewertet der Vorstand des Landeselternrates zunächst kritisch.

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Start der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ mit prominenter Unterstützung

Zu Fuss zur SchuleHeute starten die zehnten bundesweiten Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“. Aufgerufen haben das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD, um Eltern und Kinder zu bewegen, wieder zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

Unterstützt werden die Aktionstage in diesem Jahr von Prominenten aus Politik und Sport: darunter Formel-1-Rennfahrer Nico Rosberg, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Claudia Bogedan und Norbert Müller, Vorsitzender der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.

„Auf das Elterntaxi zu verzichten und gemeinsam mit dem Kind auf dem Weg in die Kita oder die Schule die Wohngegend zu erkunden, spannende Dinge zu sehen, und dabei auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen, finde ich toll“, so Nico Rosberg. „Denn auf dem Rücksitz im Auto geht das nicht. Ich hoffe, dass viele Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer bei den Aktionstagen mitmachen.“

In den nächsten zwei Schulwochen haben Eltern und Kinder die Chance dabei zu sein, Sicherheit im Straßenverkehr zu üben, Neues zu entdecken und besonders wichtig für die Eltern – zu erfahren, dass sie keine Angst um ihre Kinder haben müssen, wenn diese selbständig zu Fuß unterwegs sind.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ergänzt: „Bewegung – vor allem an der frischen Luft – ist wichtig für ein gesundes Aufwachsen. Sie ist gut für den Muskelaufbau, stärkt die Abwehrkräfte und beugt Haltungsschäden sowie Übergewicht vor. Zudem haben Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang und einfach Spaß daran, körperlich aktiv zu sein. Wenn Kinder viel zu Fuß unterwegs sind, kann das auch zu einer guten Gewohnheit, ja zu einer Selbstverständlichkeit für das spätere Leben werden. Ich unterstütze daher gerne diese Aktion und wünsche allen Kindern einen gesunden Weg zum Kindergarten und zur Schule!“

Die Aktion läuft vom 19. September bis 30. September 2016, das Besondere daran ist: In dieser Zeit sollen konkrete Laufideen umgesetzt werden, die von den Kindern erarbeitet werden. Gleichzeitig wird an die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher appelliert, Vorbild zu sein und zumindest während der Aktionstage auf das Auto zu verzichten.

„Leider ist der Trend zum Elterntaxi ungebremst. Deshalb möchten wir mit den Aktionstagen Kindern und Eltern die positiven Auswirkungen des Laufens aufzeigen und ebenso deutlich machen welche Gefahr parkende Autokolonnen vor Schulen und Kitas darstellen“, so Claudia Neumann, Expertin für Spiel und Bewegung des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Zu Fuss zur Schule – auch auf dem Land

Marion Laube, Mitglied des VCD-Bundesvorstand, betont: „Die Aktion richtet sich an Schulen in ganz Deutschland – auch im ländlichen Raum. Denn egal, ob die Grundschule um die Ecke ist oder nicht, Kinder müssen nicht mit dem Auto bis vor das Schultor gefahren werden. Zumindest das letzte Stück Weg sollten sie immer laufen, gerne von Elternhaltestellen aus, die in einiger Entfernung eingerichtet sind. Denn Souveränität erlangen Kinder nur durch eigens zurückgelegte Wege.“

Wer noch kurzfristig mitmachen möchte, kann sich unter www.zu-fuss-zur-schule.de informieren und anmelden. Dies gilt auch für Lehrerinnen und Lehrer, die gemeinsam mit ihrer Klasse Laufaktionen umsetzen möchten. Vorschläge zu Mitmachaktionen, wie diese gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden können, stellen die Verbände zur Verfügung.

Mehr zum Thema und die vollständigen Statements von Nico Rosberg, Hermann Gröhe, Dr. Claudia Bogedan und Norbert Müller finden sich unter www.zu-fuss-zur-schule.de, Tipps für den sicheren Schulweg und die VCD-Aktion Laufbus.

Schule starten, Umwelt schützen – Minister Wenzel: Schulhefte mit dem „Blauen Engel“ nutzen!

140894Zum Schulstart in Niedersachsen wirbt der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel für die Nutzung von Recyclingpapier. Beim Kauf von Schulheften, Zeichenblöcken und Druckerpapier sollte auf die Auszeichnung durch den Blauen Engel geachtet werden, sagte der Minister heute (Montag) in Hannover.
Der Blaue Engel ist das bekannteste und mit hohen Qualitätskriterien verbundene Umweltzeichen zum Schutz von Mensch und Umwelt und garantiert, dass Produkte und Dienstleistungen alle Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen.

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Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gesucht

Das Jugendamt des Kreises Wittmund sucht weiterhin dringend Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Das Jugendamt des Landkreises Wittmund sucht weiterhin dringend Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die dem Kreis zugewiesen werden. Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 3. Februar, gibt der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung erneut umfangreich Auskunft über die Möglichkeiten der Aufnahme von diesen minderjährigen Flüchtlingen in Gastfamilien. Zuletzt war eine Veranstaltung im Oktober vergangenen Jahres mit dem gleichen Thema sehr gut besucht gewesen.

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