COVID-19: Zukunftstag (Girls‘Day/Boy’sDay) wird verschoben

Nachholtermin voraussichtlich im Herbst

Der landesweit am 26. März geplante Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen wird verschoben. Das hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwoch (11. März) entschieden. Ein neuer Termin – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte – wird noch bekanntgegeben. Hintergrund ist das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 (Coronavirus).

„Die Gesundheit unserer Kinder und der Mitarbeitenden in den Betrieben, die sich am Zukunftstag beteiligen, hat jetzt Priorität“, betonte Tonne am Mittwoch. Der Zukunftstag sei eine gute und sinnvolle Veranstaltung, in der aktuellen Lage aber nicht am festgelegten Termin zwingend notwendig. „Wir verschieben ihn daher in den Herbst. Damit bringen wir ein wenig mehr Ruhe in die aktuelle Diskussion um Corona und geben den Beteiligten Handlungssicherheit“, so der Minister.

Zuvor hatten vor allem Betriebe und Verwaltungen Sorgen geäußert, wenn am Zukunftstag Kinder und Jugendliche in ihre Häuser kommen, während vielfach eigene Veranstaltungen und Dienstreisen abgesagt werden. 

Die Schulen werden umgehend über die Entscheidung informiert.

In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls’Day“ durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls’Day“ und seit einigen Jahren zusätzlich als „Boys’Day“ veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufen näher zu bringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Niedersachsen hat sich diesem genderorientierten Vorgehen angeschlossen. Inzwischen wird der besondere Aktionstag auch als Zukunftstag geführt. Der nächste Zukunftstag sollte am 26. März 2020 stattfinden.

Dieser Tag ist in ein umfassendes Programm zur beruflichen Orientierung der Schulen einzubetten und soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen. Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen erhalten an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern. Sie können an Aktionen in Betrieben, Hochschulen und Einrichtungen teilnehmen und sollen so Berufe erkunden, die sie selbst meist nicht in Betracht ziehen.

Dies ist eine Presseinformation des Kultusministeriums

Job-Bus fährt wieder

Mit dem Job-Bus Karrieremöglichkeiten und attraktive Unternehmen in der JadeBay-Region entdecken
Vom 19. bis zum 29. März fahren wieder die Job-Busse, die Schülerinnen und Schüler aus den 11. und 12. Klassen in die Unternehmen der Region bringen.

Bei insgesamt 9 Touren können die Abiturienten Einblick in zahlreiche Berufsfelder nehmen. Das Angebot reicht von der Polizei Wilhelmshaven über die Jade Hochschule bis zur Bundeswehr und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Landkreise Wesermarsch, Friesland und Wittmund sowie der Stadt Wilhelmshaven. Einen Bericht der Wilhelmshavener Zeitung vom 2. Februar 2018 über das Job-Bus-Angebot können Sie bei Jade-Bay.de nachlesen.

Eine Anmeldung zum Job-Bus ist bei Chancenregion JadeBay möglich. Anmeldeschluss ist am 7. März, danach werden die individuellen Touren erstellt. Weitere Informationen, z.B. Abfahrtsorte und die genaue Uhrzeit, zu der die Busse bei den Unternehmen eintreffen, erhalten die Teilnehmer eine Woche nach dem Anmeldeschluss per mail.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die fachkraefteberatung@jade-bay.com.

BBS Wittmund mit größerem Angebot

Einladung zum Informationstag am 7. Februar

Die Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Wittmund nehmen Anmeldungen für das kommende Schuljahr entgegen. Damit Chancen nicht ungenutzt bleiben und um die jeweils passende Schulform herauszufinden, sollten die Bewerber sich über das Angebot der BBS Wittmund informieren. Die Gelegenheit dazu haben sie am Dienstag, 7. Februar, in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr in den Räumen der BBS in Wittmund am Leepenser Weg.

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Berufs- und Studienorientierung: Musterkonzept mit Handreichungen veröffentlicht

Liebe Eltern,
wenn sich die Schulkarriere unserer Kinder dem Ende nähert, werden die Fragen nach dem Beruf immer lauter. Einige wissen schon lange, in welche Richtung sie gehen wollen und sind daher auch gut motiviert, sich in der Schule anzustrengen. Andere haben noch gar keine Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft. Das neu erschienene Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung richtet sich in erster Linie an Schulen. Für alle Eltern und Schülerinnen und Schüler, bei denen noch keine Perspektiven bestehen, ist es aber auch eine interessante Lektüre mit vielen Links und Anregungen.

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