Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Drogenbeauftragte fordert mehr „digitale Fürsorge“

Die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung stehen außer Frage. Doch die Digitalisierung ist nicht ohne Risiko, zumindest dann, wenn der Medienkonsum außer Kontrolle gerät: Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant – mittlerweile gehen Experten von etwa 600 000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen problematischen Nutzern in Deutschland aus. Mit der heute vorgestellten BLIKK-Medienstudie werden nun auch die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder immer deutlicher. Sie reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kind oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest.

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Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können

BZgA gibt Empfehlungen anlässlich des Safer Internet Day 2017

Anlässlich des Safer Internet Day am 07. Februar 2017 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen hin.

Studie „Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen. 

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Wie viel Smartphone hält die Schule aus?

Smartphones gehören zum Alltag unserer Kinder. Aber wie wirken Smartphones in der Schule? Welche Auswirkungen haben Smartphones auf das Lernen?
Am 5. Februar fand eine interessante Radiosendung im SWR 2 Forum statt, die sich noch nachhören lässt. Dr. Alexander Markowetz, Dr. Andreas Richterich und Thomas Schnell diskutierten 45 Minuten lang mit Moderator Gregor Papsch über die Auswirkungen von Smartphones zu Hause und in der Schule. Im Gesprächsverlauf werden Empfehlungen für den Umgang mit Smartphones an Schulen und zu Hause gegeben.

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