Orkan Xaver Tag 2: Schulausfall am 6. Dezember

20131205_Unwetterwarnung_DWDDa die Unwetterwarnungen bis in den Freitag hinein verlängert wurden, hat der Landkreis Wittmund erneut einen Schulausfall entschieden: Im Landkreis Wittmund fällt am Freitag, 06.12.2013 der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen witterungsbedingt aus.

Da bleibt jetzt also Zeit fürs Stiefelputzen. Wir wünschen allen Kindern einen schönen Nikolaus.
Aktuelles zum Unwetter finden Sie unter www.wettergefahren.de (Quelle der Abbildung).

Unterrichtsausfall am 5. Dezember

Das Orkantief Xaver nähert sich. Der Landkreis Wittmund informiert: Im Landkreis Wittmund fällt am Donnerstag, 05.12.2013 der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen witterungsbedingt aus.

Ausgenommen hiervon ist die Inselschule Langeoog, die eine eigene Entscheidung trifft. Entsprechende Anordnungen der Schulleitung der Inselschule Langeoog erhalten sie hier: www.inselschule-langeoog.de

Weitere Informationen zum Verlauf des Unwetters finden Sie bei www.wettergefahren.de .

Eltern für gute Schulen – Resümee des Kreiselternrates

Nach zwei Jahren endet am 6. November die Arbeitszeit des 2011 gewählten Kreiselternrates. 
Als Vorstand haben Ute Jibben (Oberschule Westerholt), Marc Häde (Grundschule Burhafe), Matthias Kretz (Grundschule Utarp-Ochtersum), Rainer Nagel (KGS Wittmund) und Jan Herrmann (NIGE) den Kreiselternrat geschäftsführend vertreten. Die Vorstandsmitglieder haben sich bei regelmäßigen Treffen zu Vorfällen in Schulen, zur regionalen Schulpolitik und zu Bildungsthemen ausgetauscht. Sitzungen des gesamten Kreiselternrates wurden an verschiedenen Schulen des Landkreises durchgeführt. So konnte sich der Kreiselternrat z.B. bei einem Besuch der Christian-Wilhelm-Schneider-Schule in Esens mit den Herausforderungen der Inklusion beschäftigen oder das beeindruckende Konzept der Oberschule Westerholt kennenlernen.
Mitglieder des Kreiselternratsvorstandes brachten die Interessen der Eltern in den letzten zwei Jahren in diverse Arbeitsgruppensitzungen der ostfriesischen Bildungslandschaft ein. Soweit es den ehrenamtlich arbeitenden Eltern möglich war, wurde etwa die Konzeptgruppe Übergang “Kindergarten Grundschule” des Kooperationsbündnisses Bildungsregion Ostfriesland unterstützt oder der Arbeitskreis Inklusion bei seiner wichtigen Arbeit begleitet. Auf vielen bildungspolitischen Veranstaltungen in der Region konnten Elternpositionen deutlich gemacht oder -wünsche formuliert werden. 
Lehrerversorgung im Landkreis Wittmund 
Den Kreiselternrat sorgt die problematische Lehrerversorgung in unserer Region. Wenn sich überhaupt Lehrer in gewünschter Fächerkombination auf ausgeschriebene Stellen finden, dann bedeutet nicht selten die geringe Anzahl an Bewerbern eine fehlende Auswahlmöglichkeit. Schulleitungen haben es nicht einfach, passende Lehrkräfte für unsere Schulen zu finden. Zum Teil gelingt dies nur über ihre Nachwuchsarbeit mit Referendaren und findiger Suche z.B. in anderen Bundesländern. Eine Situation, die sich in niedersächsischen Großstädten ganz anders darstellt und angesichts der Bedeutung des Lehrers für den Schulerfolg (Hattie-Studie) ein deutlicher regionaler Nachteil sein kann. 
Es gibt nicht nur einen Landärzte- sondern auch einen Landlehrermangel. Der Umgang mit diesem Problem eint allerdings alle damit konfrontierten Politiker und Fachleute. Der vorherige Bildungsminister Bernd Althusmann, die neue Bildungsministerin Frauke Heiligenstadt, die Sprecherin für Schulpolitik der Grünen Ina Korter oder Vertreter der Landesschulbehörde wurden bei Gelegenheit auf dieses Thema angesprochen und boten als Antwort nur ein unbefriedigendes Achselzucken.
Homepage für die Elternmitarbeit
Besonders froh ist der Vorstand des Kreiselternrates über die Homepage ker-wtm.de, die ein wichtiges Instrument zur Elternmitarbeit an Schulen darstellt. Eltern können hier alle Informationen über ihre Rechte an der Schule einsehen und finden passende Ansprechpartner für Probleme an Schulen. Die Umsetzung konnte nur gelingen, weil der Webhosting Service von Rainer Nagel dem Kreiselternrat den Internetplatz kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Und immer wieder Schülerbeförderung
Es ist für den Kreiselternrat schwer festzustellen, ob die Gespräche mit der Landkreisverwaltung, Busunternehmen und Verkehrsverbänden zu nachhaltigen Verbesserungen in der Schülerbeförderung geführt haben. Im zurückliegenden Schuljahr hatten sich viele Eltern über Verspätungen, volle Busse oder stehen gelassene Kinder beschwert. Immerhin  wurden die Fahrtzeiten einer Buslinie verbessert, Buskapazitäten erweitert und die Fahrausweise der Grundschüler deutlicher gekennzeichnet. “Wir hoffen sehr”, so Jan Herrmann, der Vorsitzende des Kreiselternrates, “dass in Zukunft keine Kinder mehr an den Schulbussen abgewiesen werden, weil sie mal eine Fahrkarte vergessen haben. Bei allem Verständnis für die zum Teil sehr stressige Arbeit der Busfahrer, muss das Kindeswohl an erster Stelle stehen.” Trotzdem sollten Eltern sich dafür einsetzen, dass den Busfahrern durch mitgeführte Fahrkarten auch nach Jackenwechsel und Ranzenreinigung die Arbeit erleichtert wird. Das Busunternehmen Edzards schlug vor, die Fahrkarte zu lochen und an einem Band am Ranzen zu tragen. 
Damit der Kreiselternrat auch zukünftig Unzulänglichkeiten bei der Schülerbeförderung nachgehen kann, werden alle Eltern gebeten, Vorfälle, aber auch grundsätzliche Probleme z.B. über die Homepage ker-wtm.de zu melden.
Gleichzeitig kann der Kreiselternrat den hiesigen Busunternehmen aber auch danken. In den Bussen vergessene Gegenstände werden den Schülern unkompliziert und mit großem Einsatz der Unternehmen wieder zugeführt.

Bundesweiter Vorlesetag am 15. November

logo_vorlesetagMit mehr als 48.000 Vorlesern ist der bundesweite Vorlesetag das größte Vorlesefest Deutschlands. An diesem Tag kann jeder jedem an allen denkbaren Orten vorlesen. Dieses Jahr findet der bundesweite Vorlesetag am 15. November statt. Suchen Sie einen Leseort zum Zuhören oder würden Sie gerne vorlesen? Tragen Sie sich ein auf der Homepage des Vorlesetags: www.vorlesetag.de

Warum vorlesen?
Vorlesen hat direkten Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes:

  • Es fördert die Lesefreude der Zuhörer.
  • Kinder, denen vorgelesen wird, entwickeln leichter Sprachkompetenz.
  • Vorlesekinder greifen später öfter selbst zum Buch.

Kurzum: Vorlesen vermittelt Basiskompetenzen, die für das spätere Leben entscheidend sein können. Jedes Jahr führen die Initiatoren gemeinsam eine Studie zum Thema Vorlesen durch.
Weitere Informationen finden Sie auf www.vorlesetag.de.

Mit dem Bus zur Schule – Eine echte Herausforderung?

Zeichen_224_Haltestelle_150Leider werden immer wieder Probleme bei der Schülerbeförderung an den Kreiselternrat gemeldet. Busse fahren mal zu früh, mal zu spät.  Verzweifelte Fahrer müssen sich – man mag sich an Geschichten von japanischen U-Bahnen erinnert fühlen – beim Kinderstopfen betätigen, um die Türen schließen zu können. Und manches Mal wird sogar ein Kind mit Schultasche und Turnbeutel an der Bushaltestelle stehen gelassen, weil es die Fahrkarte zu Hause vergessen hat.

Das sind zum Glück nur Einzelfälle. Im Landkreis Wittmund fahren täglich Dutzende Busse unsere Kinder zur Schule. Trotzdem wollen wir dafür Sorge tragen, dass sich die Schülerbeförderung stets weiter verbessert.

Haben Sie Fragen zur Schülerbeförderung? Wir haben viele Informationen zur Schülerbeförderung im Landkreis Wittmund zusammengetragen, damit Sie diese nachlesen können. Haben Sie selbst ein Problem bei der Schülerbeförderung erlebt? Egal ob großes oder kleines Problem, wir nennen Ihnen die Kontaktmöglichkeiten bei Landkreis und Busunternehmen und bitten Sie um eine Meldung an den Kreiselternrat.

Niedersachsens Elternräte und Politik im Gespräch

Jährliche Tagung in Loccum des Landeselternrates mit den Vorsitzenden der Kreis- und Stadtelternräte

Schilderbaum mit Wegweiser nach Loccum
Auf dem Weg nach Loccum zur Tagung der Elternräte

Am 24. und 25. Mai 2013 trafen sich die Vorsitzenden der Kreis- und Stadtelternräte Niedersachsens mit den Mitgliedern des Landeselternrates Niedersachsen, um sich zu Themen rund um Schule auszutauschen. Zu Beginn der Sitzung erfolgte ein Dialog mit der neuen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zur aktuellen Schulpolitik. Die Ministerin erläuterte zunächst die fünf Schwerpunkte ihrer Agenda und diskutierte im Anschluss mit den Eltern. Zu den Themen gehörten Inklusion, Ausbau des Ganztags, Schulentwicklung, Eigenverantwortliche Schule und Schulinspektion genauso wie die Unterrichtsversorgung, G8/G9, Sprachförderung oder Noten.
Danach standen die schulpolitischen Sprecher der im Landtag vertretenen Parteien mit den Eltern im Diskurs. Nach kurzen Eingangsstatements zu den Fragen Zwei-Säulen-Modell in Niedersachsen, Sitzenbleiben und optimale Zügigkeit von Schulen entspann sich auch hier ein konstruktiver Austausch.
Bearbeitung von Schulkonflikten
Am zweiten Tag der gemeinsamen Sitzung arbeiteten die Elternvertreter in Workshops zu verschiedenen Fragestellungen. Dabei ergaben sich im Bereich Konfliktmanagement klare Notwendigkeiten seitens der Eltern. Die Eltern fordern konkret die Schaffung einer Stelle beim Kultusministerium, die Eltern, Schüler und Lehrer in Konfliktsituationen des Schulalltags bis zur konkreten Lösung begleitet. Hier sehen die Eltern seit vielen Jahren Handlungsbedarf.
Qualitätsentwicklung an Schulen
Ebenfalls im Fokus stand die Qualitätsentwicklung der Schule, zu der neben guten und professionellen Schulleitungen und Lehrkräften aus Sicht der Eltern eine verpflichtende Fortbildung gehört. Hierfür ist aber eine ausreichende Unterstützung und Planung von Kultusministerium, NLQ und Niedersächsischer Landesschulbehörde Voraussetzung.
Demographischer Wandel und die Veränderung der Schullandschaft
Ein weiterer Schwerpunkt war die Schulentwicklungsplanung, bei der aus Sicht der Eltern die Besonderheiten der Regionen in den Blick zu nehmen sind. Eltern werden trotz klarer schulgesetzlicher Regelungen oft zu wenig in diesen Prozess eingebunden und fordern hier nachdrücklich ihre Einbeziehung.
Diskussion
Die Eltern diskutierten zu Lernentwicklungsberichten und Zensuren, die je nach Schulstufe unterschiedlich eingeschätzt werden, und wünschen sich im Rahmen der Elternmitwirkung ein Schulungsangebot vor Ort, was landeseinheitlich geplant werden sollte.

Dies ist eine Pressemitteilung des Landeselternrates.