Cybergrooming: Vortrag in Wittmund am 12.03.2014

Der Präventionsrat Harlingerland lädt ein zu einem Vortrag des Berliner Kriminologen Thomas-Gabriel Rüdiger am 12. März 2014 in der Residenz Wittmund um 19 Uhr.

Die Anzahl der sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche im Internet steigt – fast unbemerkt von Kriminalpolitik und Prävention – weiter rasant an und verbreitet sich zunehmend auch in der Online-Spielewelt und im Smartphonebereich. Dabei geschieht dieses nicht selten unbemerkt von den Eltern, Lehrern und anderen Erziehungsberechtigten.

Herr Rüdiger ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der kriminologischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Internet. Darüber hinaus ist er Kriminologe und Lehrbeauftragter am Institut für Polizeiwissenschaft der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Forschungsschwerpunkte Cybercrime, Interaktionsrisiken Sozialer Medien sowie polizeilicher Umgang mit Sozialen Medien.

Wir dürfen ihnen einen spannenden, aber auch sehr nachdenklich stimmenden Vortrag von Herrn Rüdiger versprechen, der sich an Lehrkräfte, Eltern, Erzieher, Betreuer, Richter, Staatsanwälte, Polizeibeamte, Kinderärzte und andere Interessierte richtet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:

Niedersächsische Schulpolitik – Spielfeld für Populisten und Demagogen oder beste Bildung für alle Schüler?

Eltern in Deutschland und in Niedersachsen nehmen das ständige Kräftemessen von Lobbygruppen und politischen Akteuren im Bereich Bildung und die sich daraus scheinbar zwangsläufig ergebenden Spielchen, besonders gerne nach einem Regierungswechsel, mit Sorge wahr: Bildungspolitik nach Kassenlage, mit mehr oder weniger Lehrern, mehr oder weniger Stunden; Bildung nach politischem Standort, mit Bevorzugung der einen oder der anderen Schulform.
In Niedersachsen treibt im Moment eine besondere Spielart ihr Unwesen: „Bildungspolitik, die einige Akteure im Sinne ihrer (vermeintlichen) Klientel mit populistischen Kampfesparolen und Schuldzuweisungen machen, und Bildungspolitiker, die anscheinend immer noch nicht begriffen haben, worum es eigentlich geht. Es geht aber primär um die beste Bildung für alle Kinder und dies wird nicht dadurch erreicht, dass Bildung zum Spielball von populistischer Meinungsmache aller Seiten wird“, erklärt die Vorsitzende des Landeselternrates, Sabine Hohagen.

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Halbjahreszeugnisse – 5 Tipps zum Aufpolieren schlechter Noten

Ende Januar erhalten Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Dann schlägt die Stunde der Wahrheit. Und so manchen Eltern droht das böse Erwachen. „Bei schlechten Noten sollten Eltern nicht schimpfen. Das frustriert die Kinder nur noch mehr“, betont Swantje Goldbach, pädagogische Leiterin vom Lernwerk. „Besser ist es kühlen Kopf zu bewahren, gemeinsam eine gute Lernstrategie zu finden und für Glücksmomente in der Freizeit zu sorgen.“

Wie Kinder ihre schlechten Noten aufpolieren können, dazu gibt die Bildungsexpertin wertvolle Tipps für Eltern:

1. Vorbild statt Kontrolleur
Gutgemeintes gemeinsames Üben mit dem Kind, Hausaufgabenkontrolle und Vokabeln abfragen, bringt nichts. Im Gegenteil. Dadurch verschlechtert sich das Klima in der Familie und die Noten rutschen weiter in den Keller. Besser ist es bei kleineren Kindern, wenn Sie ein gutes Vorbild abgeben. Ihre Tochter übt Mathe und Sie machen die Steuererklärung!

2. Mit allen Sinnen lernen
Nicht nur die Augen beim Lernen benutzen. Selbst bei Grammatikregeln und Matheformeln ist es hilfreich, das Gelesene laut auszusprechen, damit so viele Sinne wie möglich den Lernstoff aufnehmen können. Beim Üben von Vokabeln in der Gruppe kann ein Pantominenspiel Spaß machen.

3. Bildschirm weg!
Sofort Fernseher und Computer aus dem Kinderzimmer räumen! Nach einem Film oder einem Computerspiel ist das Gehirn für Hausaufgaben zu erschöpft. Und wer direkt nach dem Lernen den Bildschirm einschaltet, läuft Gefahr, das eben Gelernte wieder zu löschen.

4. Bewegung macht den Meister
Sport und Bewegung sind unerlässlich für die Speicherarbeit des Gehirns. Deshalb ist es nicht sinnvoll, seinen Sport aufzugeben, wenn es in der Schule nicht läuft. Auch zwischen intensiven Lernphasen sollen sich die Schüler bewegen.

5. Die Glückmethode
Damit es mit dem Lernen klappt und das Nacharbeiten nicht in Stress und Frust endet, ist es wichtig, dass die Schüler zufrieden sind. Klare Etappenziele, die tatsächlich zu schaffen sind, und Auszeiten helfen. Wer unglücklich ist, kann nicht erfolgreich lernen.

Dies ist eine Pressemitteilung von www.lernwerk.de, wo es weitere kostenlose Schul- und Erziehungstipps gibt. Haben Sie weitere Tipps für gutes Lernen? Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion.

Orkan Xaver Tag 2: Schulausfall am 6. Dezember

20131205_Unwetterwarnung_DWDDa die Unwetterwarnungen bis in den Freitag hinein verlängert wurden, hat der Landkreis Wittmund erneut einen Schulausfall entschieden: Im Landkreis Wittmund fällt am Freitag, 06.12.2013 der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen witterungsbedingt aus.

Da bleibt jetzt also Zeit fürs Stiefelputzen. Wir wünschen allen Kindern einen schönen Nikolaus.
Aktuelles zum Unwetter finden Sie unter www.wettergefahren.de (Quelle der Abbildung).

Unterrichtsausfall am 5. Dezember

Das Orkantief Xaver nähert sich. Der Landkreis Wittmund informiert: Im Landkreis Wittmund fällt am Donnerstag, 05.12.2013 der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen witterungsbedingt aus.

Ausgenommen hiervon ist die Inselschule Langeoog, die eine eigene Entscheidung trifft. Entsprechende Anordnungen der Schulleitung der Inselschule Langeoog erhalten sie hier: www.inselschule-langeoog.de

Weitere Informationen zum Verlauf des Unwetters finden Sie bei www.wettergefahren.de .

Eltern für gute Schulen – Resümee des Kreiselternrates

Nach zwei Jahren endet am 6. November die Arbeitszeit des 2011 gewählten Kreiselternrates. 
Als Vorstand haben Ute Jibben (Oberschule Westerholt), Marc Häde (Grundschule Burhafe), Matthias Kretz (Grundschule Utarp-Ochtersum), Rainer Nagel (KGS Wittmund) und Jan Herrmann (NIGE) den Kreiselternrat geschäftsführend vertreten. Die Vorstandsmitglieder haben sich bei regelmäßigen Treffen zu Vorfällen in Schulen, zur regionalen Schulpolitik und zu Bildungsthemen ausgetauscht. Sitzungen des gesamten Kreiselternrates wurden an verschiedenen Schulen des Landkreises durchgeführt. So konnte sich der Kreiselternrat z.B. bei einem Besuch der Christian-Wilhelm-Schneider-Schule in Esens mit den Herausforderungen der Inklusion beschäftigen oder das beeindruckende Konzept der Oberschule Westerholt kennenlernen.
Mitglieder des Kreiselternratsvorstandes brachten die Interessen der Eltern in den letzten zwei Jahren in diverse Arbeitsgruppensitzungen der ostfriesischen Bildungslandschaft ein. Soweit es den ehrenamtlich arbeitenden Eltern möglich war, wurde etwa die Konzeptgruppe Übergang “Kindergarten Grundschule” des Kooperationsbündnisses Bildungsregion Ostfriesland unterstützt oder der Arbeitskreis Inklusion bei seiner wichtigen Arbeit begleitet. Auf vielen bildungspolitischen Veranstaltungen in der Region konnten Elternpositionen deutlich gemacht oder -wünsche formuliert werden. 
Lehrerversorgung im Landkreis Wittmund 
Den Kreiselternrat sorgt die problematische Lehrerversorgung in unserer Region. Wenn sich überhaupt Lehrer in gewünschter Fächerkombination auf ausgeschriebene Stellen finden, dann bedeutet nicht selten die geringe Anzahl an Bewerbern eine fehlende Auswahlmöglichkeit. Schulleitungen haben es nicht einfach, passende Lehrkräfte für unsere Schulen zu finden. Zum Teil gelingt dies nur über ihre Nachwuchsarbeit mit Referendaren und findiger Suche z.B. in anderen Bundesländern. Eine Situation, die sich in niedersächsischen Großstädten ganz anders darstellt und angesichts der Bedeutung des Lehrers für den Schulerfolg (Hattie-Studie) ein deutlicher regionaler Nachteil sein kann. 
Es gibt nicht nur einen Landärzte- sondern auch einen Landlehrermangel. Der Umgang mit diesem Problem eint allerdings alle damit konfrontierten Politiker und Fachleute. Der vorherige Bildungsminister Bernd Althusmann, die neue Bildungsministerin Frauke Heiligenstadt, die Sprecherin für Schulpolitik der Grünen Ina Korter oder Vertreter der Landesschulbehörde wurden bei Gelegenheit auf dieses Thema angesprochen und boten als Antwort nur ein unbefriedigendes Achselzucken.
Homepage für die Elternmitarbeit
Besonders froh ist der Vorstand des Kreiselternrates über die Homepage ker-wtm.de, die ein wichtiges Instrument zur Elternmitarbeit an Schulen darstellt. Eltern können hier alle Informationen über ihre Rechte an der Schule einsehen und finden passende Ansprechpartner für Probleme an Schulen. Die Umsetzung konnte nur gelingen, weil der Webhosting Service von Rainer Nagel dem Kreiselternrat den Internetplatz kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Und immer wieder Schülerbeförderung
Es ist für den Kreiselternrat schwer festzustellen, ob die Gespräche mit der Landkreisverwaltung, Busunternehmen und Verkehrsverbänden zu nachhaltigen Verbesserungen in der Schülerbeförderung geführt haben. Im zurückliegenden Schuljahr hatten sich viele Eltern über Verspätungen, volle Busse oder stehen gelassene Kinder beschwert. Immerhin  wurden die Fahrtzeiten einer Buslinie verbessert, Buskapazitäten erweitert und die Fahrausweise der Grundschüler deutlicher gekennzeichnet. “Wir hoffen sehr”, so Jan Herrmann, der Vorsitzende des Kreiselternrates, “dass in Zukunft keine Kinder mehr an den Schulbussen abgewiesen werden, weil sie mal eine Fahrkarte vergessen haben. Bei allem Verständnis für die zum Teil sehr stressige Arbeit der Busfahrer, muss das Kindeswohl an erster Stelle stehen.” Trotzdem sollten Eltern sich dafür einsetzen, dass den Busfahrern durch mitgeführte Fahrkarten auch nach Jackenwechsel und Ranzenreinigung die Arbeit erleichtert wird. Das Busunternehmen Edzards schlug vor, die Fahrkarte zu lochen und an einem Band am Ranzen zu tragen. 
Damit der Kreiselternrat auch zukünftig Unzulänglichkeiten bei der Schülerbeförderung nachgehen kann, werden alle Eltern gebeten, Vorfälle, aber auch grundsätzliche Probleme z.B. über die Homepage ker-wtm.de zu melden.
Gleichzeitig kann der Kreiselternrat den hiesigen Busunternehmen aber auch danken. In den Bussen vergessene Gegenstände werden den Schülern unkompliziert und mit großem Einsatz der Unternehmen wieder zugeführt.