Es wird Zeit für „gute“ Schule…

Eine wohl durchgängige Meinung am vergangenen Wochenende in Loccum beim Zusammentreffen von Kreis- und Stadtelternräten aus Niedersachsen. Der Landeselternrat Niedersachsen lud die Vertreter der Gremien ein, um in der zweitägigen Sitzung Fragestellungen der Schulpolitik zu erörtern.

Beim Kernthema Inklusion war allen klar, es gibt noch viel zu tun! Die Frage ob Förderschulen im Bereich „Lernen“ erhalten bleiben sollen oder eine Abschaffung der richtige Weg ist, muss nachrangig betrachtet werden! Vielmehr sind die für die Schülerinnen und Schüler erforderlichen Ressourcen in den Vordergrund zu rücken. Ebenso die Umsetzung und Gestaltung von gemeinschaftlichem Unterricht. Wenn diese Bereiche erfolgreich gesichert erscheinen, kann ein konsensbasierter Dialog über die Förderschulstruktur im Land Niedersachsen aufgenommen werden.

Ferner scheint die Qualität an Niedersachsens Schulen weiterhin beeinflusst durch fehlende Lehrkräfte an allgemein- sowie berufsbildenden Schulen. Die vorgenommenen Entlastungen von Schulleitungen und Lehrkräften sind ein wohlgemeinter Beginn, jedoch um eine grundlegende Schulqualität zu sichern – auch in ländlichen Regionen – gilt es, die Unterrichtsversorgung zu verbessern. Der Wegfall von Erhebungen zu diesem Umstand schönt das Ergebnis, bringt jedoch keine zufriedenstellenden Resultate. Hier wird die Politik dringend dazu angehalten, den Lehrermangel zu beheben.

Gemeinsame Sitzung des Landeselternrates mit den Kreis- und Stadtelternräten aus ganz Niedersachsen

Tagungsthema Inklusion
Der Landeselternrat Niedersachen hatte am 20./21. Mai 2016 zu einer gemeinsamen Sitzung mit den Vertretern der Kreiselternräte, der Stadtelternräte der kreisfreien Städte sowie des Regionselternrates Hannover in die Evangelische Akademie Loccum eingeladen.
Zum Auftakt der Veranstaltung, die unter dem Thema „Wie weit ist es mit der Inklusion?“ stand, konnte Frau Kultusministerin Heiligenstadt begrüßt werden. Die Ministerin berichtete zum Sachstand des Tagungsthemas und stellte sich im Anschluss den vielfältigen Fragen der Eltern zur Schulpolitik in Niedersachsen.

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Landeselternrat: Beste Bildung für alle Schüler in Niedersachsen

Landeselternrat fordert bildungspolitische Akteure zum Miteinander auf

„Den Bildungsauftrag der Schule unterstützen und engagiert an seiner Weiterentwicklung mitzuwirken, dieser Herausforderung wird sich auch 2014 der Landeselternrat in Niedersachsen weiter stellen“, betonte heute die Vorsitzende des Landeselternrates, Sabine Hohagen. „Für uns steht gerechte und beste Bildung für die Schüler aller Schulformen ebenso im Fokus wie die systematische Weiterentwicklung von Schulqualität. Dabei erwarten wir, dass die politischen Akteure aller Parteien endlich ihre gegenseitigen Schuldzuweisungen einstellen. Schule als motivierender Lern- und Lebensort kann nur gemeinsam gelingen und deshalb werden wir uns weiter für einen bildungspolitischen Konsens in Niedersachsen einsetzen, egal wie mühselig das auch sein mag“.

Viele Themen werden den Landeselternrat in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen, dabei ist es essentiell, alle Schulformen im Blick zu haben. Die öffentliche Debatte wird derzeit besonders von der Arbeitszeitordnung der Lehrer an Gymnasien und der Frage, wie soll die Schulzeit am Gymnasium aussehen bestimmt, zweifellos wichtige Fragen; dabei dürfen aber die Bereiche Ganztagsschule, Inklusion, demographischer Wandel, Unterrichtsversorgung und viele andere nicht vergessen werden.

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Inklusion und Kerncurricula: Stellungnahmen des Landeselternrates

Liebe Eltern,

der Landeselternrat hat in seiner Plenarsitzung am Freitag einige Beschlüsse gefasst, die Sie auf der Webseite des LER finden:

Den untergesetzlichen Regelungen zur Inklusion, die der Landeselternrat zunächst abgelehnt hatte, wurde nach einer zweiten Beratung mit Vertretern des Kultusministeriums zugestimmt (bitte den Text bis zu Ende scrollen).

Curricula (Fachlehrplänen) für das Fach Französisch/Realschule, die Fächer Deutsch/Naturwissenschaften Gymnasium sowie diversen Curricula für die Oberschule hat der Landeselternrat mit Anmerkungen zugestimmt:

Ebenfalls für die BBS wurde den Rahmenrichtlinien für die berufsbezogenen Lernbereiche in der berufsqualifizierenden
Berufsfachschule mit der Fachrichtung „Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz zugestimmt.

Last Minute: Podiumsdiskussion zur Inklusion in Wittmund am 6.11.

Leider erst heute aus dem Harlinger erfahren:
Die Frauen-Union Wittmund lädt für heute Abend zu einer Podiumsdiskussion ein. Der Abend steht unter der Fragestellung: „lnklusion – wie sieht die Zukunft unserer Kinder aus – echte Chance oder Gleichmacherei?“
Die Veranstaltung findet heute ab 19 Uhr in der Stadthalle Wittmund statt. Der hiesige CDU-Landtagskandidat Dirk Gronewold wird gemeinsam mit Dr. Erdmute Krohs, Kinderschutzbund Wittmund, Ute Ennen, Dornumer Mutter eines behinderten Kindes, sowie Birgit Müller-Prinz, früher Förderschule Wittmund, diskutieren. Die Leitung der Podiumsdiskussion übernimmt Matthias Regner, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe in Wittmund.
Das Publikum kann sich an diesem Abend in die Diskussion einbringen.

Inklusion nicht nur in einer Schule

Stadt Wittmund sucht nach einer dezentralen Lösung. Lehrer und Eltern sollen in die Planungen von Beginn an einbezogen werden.
In Niedersachsen wird die inklusive Schule zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt. Kinder mit und ohne Behinderungen ollen gemeinsam unterrichtet werden. Den Kommunen bleibt eine Übergangsfrist bis 2018. Die Stadt Wittmund hat die Weichen gestellt. Sie will möglichst weit vor Ablauf der Frist starten. Entgegen erster Pläne soll es keine Schwerpunktschule geben, sondern eine dezentrale Lösung.
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